Tibet (Xizang), das Dach der Welt, blieb bis zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts weitestgehend unbekannt. Jedoch hat die massive und schneebedeckte Landschaft Tibets seit jeher auf Reisende eine ungeheure Faszination ausgeübt und zählt wohl zu den Traumreisezielen der meisten Menschen. Die majestätische Landschaft, die geheimnisvolle buddhistische Kultur und die wundervollen Menschen Tibets bereiten jedem Touristen ein unvergessliches und einzigartiges Erlebnis.
Da die meisten Einwohner Tibets Buddhisten sind, wurden in Tibet viele prächtige Klöster, Wandgemälde, Skulpturen und festliche Stupas errichtet. Lhasa und Shigatse, die zwei bedeutendsten Städten Tibets weisen die grösste Anzahl an religiösen Monumenten, wie der Potala Palast, Jokhang Tempel oder das Sakya Kloster auf. Neben den Klöstern findet man in Tibet auch zahlreiche heilige Berge und Seen.
Westtibet, genauer Ngari liegt im Durchschnitt 4500 m über dem Meeresspiegel und wird damit als „Plateau auf dem Plateau“ bezeichnet. Über dem Himalaya-Gebirge grenzt Ngari südlich an Indien und Nepal und nördlich über dem Kunlun-Gebirge an Xinjiang. Da hier der heilige See Manasarova auf den heiligen Berg Kailash trifft, gilt Ngari als heilige Stätte für Tibeter und Hindus gleichermaßen. Hier findet man auch die berühmten kulturhistorischen Stätten der Königreiche Shang Shung und Guge. Aufgrund des rauhen Klimas leben sehr wenige Menschen in dieser Region. Dafür jedoch umso mehr wilde Yaks, tibetische Antilopen, wilde Esel und viele andere seltene Tiere.
Neben dem Mount Everest gibt es weitere fünf tibetische Berge, die höher als 8.000 Meter sind. Die meisten Berge sind mindestens 7.000 Meter hoch. Jedes Jahr kommen tausende Abenteurer und Bergsteiger nach Tibet um die Natur und sich selbst herauszufordern.
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