Aktuelle
Ausgabe »

 Startseite»

WLE-newsletter Paris

In dieser Ausgabe:
 Kulturelle Aktivitäten nach dem Unterricht
 Studenteninterview: Celine Encarnacion
 Führung auf dem Montmartre
 Führung durch den Louvre
 Zu Besuch im Klassenzimmer
 Eine Lehrerin stellt sich vor: Sandrine
 Freizeitaktivitäten


Kulturelle Aktivitäten nach dem Unterricht

Unter dem Eiffelturm

Die Straße "Saint Germain"

Spaziergänger in den "Tuileries"

Die kulturellen Aktivitäten bieten den Teilnehmern die Möglichkeit, gemeinsam die interessantesten Sehenswürdigkeiten von Paris zu entdecken. Da der Unterricht am Vormittag zwischen 9.00 und 13.00 Uhr stattfindet, werden die Ausflüge an Nachmittagen veranstaltet. Studenten, die an den Aktivitäten teilnehmen, treffen sich meist vor der Akademie. Das macht es Studenten, die erst seit kurzem in Paris sind und sich in der Stadt noch nicht so gut auskennen leichter.

Bei der Organisation der Aktivitäten wird immer versucht, die vielen unterschiedlichen Interessen der Studenten zu berücksichtigen. Die Kunstinteressierten werden die Besuche in weltberühmten Museen wie dem Louvre, dem Musée d’Orsay, dem Rodin Museum oder dem Centre Pompidou in bester Erinnerung behalten. Shopper kommen in Saint-Germain de Prés (einer Prachtstraße im Herzen von Paris mit tollen Geschäften, Cafés und Restaurants) und natürlich auf den Champs-Élysées voll auf ihre Kosten, und es gibt wohl keinen Besucher in Paris, der nicht mindestens einmal den Eiffelturm, den Place de l’Ètoile mitsamt dem Arc de Triomphe oder den Place de la Concorde besucht hat.

Es ist fast unmöglich, alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen, es gibt noch so viele andere berühmte und wunderschöne Museen, Plätze, Gärten und Schlösser.



Studenteninterview: Celine Encarnacion
Name: Celine Encarnacion
Nationalität: Filipino
Wohnhaft in: Philippinen
Alter: 19
Beruf: Studentin
Sprachkenntnisse: Englisch, Tagalog, ein wenig Französisch (und hoffentlich nach dem Besuch von Madrid und Màlaga auch ein wenig Spanisch!)
Hobbies: Tanzen, Lesen, Geschichte, italienisches Essen (besonders die vielen Variationen von Pasta)

Warum hast du dich für dieses Französisch-Programm entschieden?
Dieses Programm wurde mir von meinem Französischlehrer wärmstens empfohlen. Außerdem gibt uns dieses Programm die Möglichkeit, Frankreich zu entdecken und den Lebensstil der Pariser gründlich kennen zu lernen (wir profitieren dabei davon, dass wir bei Gastfamilien wohnen, mit Freunden viel reisen und die Schule im Zentrum von Paris liegt).

Wie gefällt dir dein Studium in Paris?
Bis jetzt finde ich den Unterricht einfach großartig!

Entspricht das Programm deinen Erwartungen?
Ja, definitiv, vom Unterricht bis zu meiner Gastfamilie und den Aktivitäten nach dem Unterricht. Insgesamt finde ich dieses Programm sehr interessant.

Was gefällt dir am besten und was am wenigsten an deinem Aufenthalt in Paris?
Am besten gefällt mir, dass wir unsere neu erlernten Französischkenntnisse sofort im Alltag anwenden können, zum Beispiel wenn ich etwas kaufen, die U-Bahn nehmen oder im Restaurant etwas bestellen möchte. Auch können wir jeden Tag im Gespräch mit Einheimischen etwas Neues lernen. Im Gegensatz dazu kann ich auf den Philippinen nur mit meinem Lehrer oder meinen Klassenkameraden französisch sprechen. Und die anderen Studenten kommen aus so vielen verschiedenen Ländern, es ist einfach faszinierend mit ihnen zusammen Französisch zu lernen und dabei gleichzeitig von den anderen Studenten viel über ihre Länder und Kultur zu erfahren.

Am schlimmsten sind vielleicht meine schmerzenden Füße nach dem ganzen Sightseeing (aber für die ganzen Sehenswürdigkeiten in Paris kann man schmerzende Füße locker in Kauf nehmen!).

Gibt es etwas, was deinen Aufenthalt hier in Paris erleichtert hätte?
Ich fände es gut, wenn man die „carte orange“ (das Monatsticket für den Nahverkehr) in der Schule kaufen könnte, vor allem, weil die Studenten meistens nur für eine kurze Zeit hier sind.

Was findest du in Paris am Interessantesten?
Es war für mich sehr interessant herauszufinden, dass hier eine Flasche Wein manchmal billiger ist als eine Flasche Wasser. Für mich ist das unglaublich! In Paris habe ich auch meine Leidenschaft für die Malerei entdeckt, besonders für die Impressionisten, für Gauguin und Picasso.

An welche Erfahrungen erinnerst du dich gerne zurück?
Eine tolle Erfahrung war es für mich, einfach eine Flasche Wein zu kaufen und sie am Ufer der Seine zusammen mit Freunden zu trinken. Danach fühlte ich mich ein wenig beschwipst und dann trafen wir auch noch einen Franzosen, der mir viele Komplimente machte…..natürlich fühlte ich mich geschmeichelt, aber jetzt ist mir diese Erfahrung eher ein bisschen peinlich.

Was hast du sonst noch Ungewöhnliches erlebt?
Einfach Paris zu entdecken war unglaublich spannend und ich bin stolz darauf, das Pariser U-Bahn Netz einigermaßen verstanden zu haben.

Welche Tipps für den Alltag in Paris hast du für zukünftige Studenten?

  • Es ist sehr teuer in einem Café zu essen oder zu trinken. Daher sollte man lieber etwas im Supermarkt kaufen und das Essen auf einer Bank in einem der vielen Parks genießen.
  • Man hört immer wieder, dass es viele Diebe in Paris geben soll, also: seid vorsichtig!
  • Bring nicht zuviel Bargeld von zu Hause mit
  • Benutzt für euer Geld immer einen Geldgürtel oder Brustbeutel.
  • Bringt bequeme Schuhe von zu Hause mit!
  • In Paris kann man sehr schnell sehr viel Geld ausgeben, wenn euch also etwas gefällt, solltet ihr unbedingt noch eine Nacht darüber schlafen.
Kannst du interessante Geschäfte, Museen, Kinos, Märkte, Restaurants, Kneipen oder Clubs weiterempfehlen?
Man sollte auf jeden Fall die Rue de la Huchette besuchen: Hier gibt es viele kleine und preiswerte Restaurants mit Gerichten aus aller Welt für unter 5 Euro. Auch kann man in dieser Straße viele tolle Geschenke kaufen, wie Halsketten oder Tücher.

Was sind die größten Unterschiede zwischen Paris/Frankreich und deinem Heimatland?
Als ich hier ankam, hatte ich keinen Kulturschock, aber sehr ungewöhnlich für mich ist, dass hier Toilette und Dusche in zwei getrennten Räumen untergebracht sind. Auch essen hier viele Leute im Gehen (jetzt weiß ich auch warum, weil es einfach zu teuer ist, in einem Restaurant zu essen).

War es für dich einfach, mit anderen Teilnehmern Freundschaft zu schließen?
Für mich war das wirklich einfach, denn viele der Studenten hier „ticken“ ähnlich wie ich und der Altersunterschied hat keine große Rolle gespielt. Wir Klassenkameraden machen immer viel gemeinsam und helfen uns gegenseitig beim Lernen.

Welches Verhältnis haben die Schüler zu ihren Lehrern?
Das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern ist sehr zwanglos, aber trotzdem leidet nie die Autorität der Lehrer darunter.

Was ist das wichtigste was du hier gelernt hast (abgesehen von der Sprache) und inwiefern hat dich dein Aufenthalt in Paris/Frankreich verändert?

  • Der Aufenthalt hier hat meinen Horizont erweitert
  • Du musst Trends kreieren und nicht Trends folgen
  • Anders zu sein ist völlig o.k., es hebt dich ab von der Masse!
  • Ich bewundere es, mit welchem Aufwand sich die Franzosen um ihre alten Gebäude kümmern und es ist äußerst interessant, wie sehr sich die Franzosen selber lieben (aber weit davon entfernt sind, arrogant zu sein).
Wirst du wieder nach Paris/Frankreich reisen?
Ja, auf jeden Fall! Mais bien sûr! Ich möchte noch mehr von Paris kennen lernen, noch mehr Geschäfte entdecken und in Antiquariaten französische Bücher kaufen. Vielleicht kann ich sogar einmal ein Stipendium für ein Studium in Frankreich bekommen.

Welchen Rat würdest du Studenten geben, die zu ersten Mal nach Paris kommen?
Habt keine Angst davor, Fehler zu machen wenn ihr mit Einheimischen sprecht. Mit der Zeit werdet ihr immer weniger Fehler machen, und der Unterricht in der Schule wird euch dabei helfen, schnell und effektiv die Sprache zu erlernen. Und sprecht fleißig Französisch mit eurer Gastfamilie!



Führung auf dem Montmartre

Der weltberühmte Montmartre gehört sicherlich zu den malerischsten Plätzen dieser Welt, unzählige Touristen haben sicht dort schon von einem der vielen Maler porträtieren lassen und die Kirche Sacré-Coeur besucht. Die Möglichkeit, diesen faszinierenden Ort mit Hilfe eines einheimischen Führers kennen zu lernen, lässt sich kaum jemand entgehen und daher nahmen auch viele Studenten an diesem Ausflug teil.

Nach dem Unterricht nahmen wir die U-Bahn, die Station „Grands Boulevards“ befindet direkt neben der Schule. Dort trafen wir auch unseren erfahrenen Fremdenführer, einen jungen Pariser. In den folgenden 2 Stunden zeigte er uns die vielen in winkeligen Gassen versteckten Sehenswürdigkeiten des Montmartre und wurde nie müde, unsere Fragen ausführlich zu beantworten.

Berühmt wurde der Montmartre durch die wunderschöne Kirche Sacré Coeur und den bezaubernden Place du Tertre, allerdings, wie wir bald herausfanden, hat der Montmartre noch weit mehr zu bieten.


Sacré Coeur

Eine Straße am Place du Tertre

Eine Karfreitagsprozession



Dieses Geschäft diente in
dem Film "Amélie" als Kulisse
Die Straßen und Gassen des Montmartre haben schon in zahlreichen französischen und internationalen Filmen als Kulissen gedient, viele werden sich bestimmt noch an den Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ erinnern. Viele Szenen dieses Films wurden tatsächlich auf dem Montmartre gedreht! Besonders gut erinnerten sich viele Studenten an den im Film gezeigten Obstladen, den sie auf dem Montmartre im Original bewundern konnten.

Natürlich zeigte uns der Stadtführer die Hauptattraktionen des Montmartres, inklusive der spektakulären Aussicht auf Paris, die man vom Eingangsportal von Sacré Coeur aus genießen kann, am Interessantesten aber fanden es unsere Studenten, die weniger bekannten, dafür aber umso interessanteren Seiten des Montmartre kennen zu lernen.

Vor allem die Geschichte, genauer gesagt die Kunstgeschichte, spielt auf dem Montmartre eine große Rolle. Hier haben weltbekannte Künstler wie Renoir oder Picasso gelebt und gearbeitet, Picasso hat hier sogar das Gemälde „Demoiselles d’Avignon“ gemalt.

Für uns war es toll, die Erfahrung zu machen, unsere an der Sprachschule frisch erworbenen Sprachkenntnisse gleich anzuwenden, indem wir an einer auf Französisch gehaltenen Stadtführung teilnahmen. Und das auch noch auf dem Montmartre, auf dem französische Geschichte und Kultur den Touristen so anschaulich wird wie wohl an keinem anderen Platz.

Ein Schnellimbiss auf
dem Montmartre

Die "Maison Catherine"

Les Coulisses

Unser Stadtführer ging auch souverän auf die bei einigen Studenten nicht vorhanden Sprachkenntnisse ein und war stets bemüht, langsam zu sprechen und sich für alle verständlich auszudrücken. Auch verzichtete er darauf, uns mit historischen Daten zu bombardieren, sondern beschränkte sich auf die wichtigsten Basisinformationen, hatte aber zu fast jeder Attraktion eine kleine Anekdote auf Lager.

Da auch das Wetter mitspielte und uns einen wunderbar sonnigen Nachmittag auf dem Montmartre bescherte, werden wir uns gerne an diesen Ausflug erinnern. Manchmal war es zwar schwierig, den auf Französisch gehaltenen Ausführungen des Stadtführers zu folgen, aber das war eine große Motivation für uns, unsere Sprachkenntnisse noch weiter zu verbessern, um bei der nächsten Führung hoffentlich alles verstehen zu können.



Führung durch den Louvre

Der Ausflug führte an diesem Tag Stundenten aus Schweden, Australien, den USA, Spanien, der Schweiz und von den Philippinen zu dem Museum in Paris schlechthin: dem Louvre Museum!

Ein Lehrer der Sprachschule begleitete uns auf dem Weg von der Schule zum Louvre (den wir wieder per U-Bahn zurücklegten) und in der Eingangshalle trafen wir die anderen Studenten, die auf eigene Faust zum Louvre kommen wollten. Nachdem wir die Sicherheitsschleusen passiert hatten, standen wir auf der ersten Plattform unter der weltbekannten Glaspyramide und hatten von unten einen atemberaubenden Blick auf die gesamte Anlage. In der daran anschließenden Vorhalle konnten wir an der Garderobe unsere Taschen abgeben und bekamen unsere Kopfhörer für die bevorstehende Besichtigung ausgehändigt.

Ein sehr erfahrener und freundlicher französischer Museumsführer zeigte uns die unglaublich weitläufigen Gebäude und zeigte und erklärte uns vor allem die Gemälde und Skulpturen, die wichtige Strömungen der Kunstgeschichte repräsentieren.

Natürlich ist es undenkbar, den Louvre zu besuchen ohne einen Blick auf die Mona Lisa zu werfen! Für viele Studenten war dieses Meisterwerk Leonardo da Vincis das Highlight schlechthin! Aber der Louvre hat selbstverständlich zahlreiche Meisterwerke aus fast allen Perioden der Kunstgeschichte zu bieten. Das riesige Museum ist mit so vielen Kunstgegenständen gefüllt, dass es einfach unmöglich ist, wirklich alles zu sehen.

Obwohl die Führung nur 1,5 Stunden dauerte, hatten die Studenten doch einen guten Überblick über die im Louvre ausgestellten Bilder und Skulpturen erlangt, und unserem Führer war es gelungen, die meisten von ihnen für die Welt der Kunst zu begeistern.

Insgesamt war es ein in jeder Hinsicht erfolgreicher Ausflug gewesen und wir alle hatten den Wunsch, noch einmal zum Louvre zurückzukehren und mehr Zeit in den unzähligen Räumen verbringen zu können. Allerdings waren wir uns darin einig, dass wahrscheinlich kein Mensch jemals wirklich alle Ausstellungsstücke zu Gesicht bekommen hat, es sind einfach zu viele! Viele Studenten, die sich für einen längeren Aufenthalt in Paris entschieden hatten, beschlossen, so oft wie möglich zum Louvre zurückzukehren und möglichst viele der hier ausgestellten Kunstschätze zu sehen.

Ein Foto aus einem der
vielen Räume des Louvre

Der Louvre bei Nacht

Und der Louvre im Tageslicht



Zu Besuch im Klassenzimmer

Studenten beim konzentrierten Lernen

Die Lehrerin hilft den Studenten bei individuellen Fragen

Gruppenarbeit

Beim ersten Betreten des Klassenzimmers fällt einem sofort die entspannte aber zugleich lernintensive Atmosphäre auf.

In den Klassen lernen Teilnehmer aus unterschiedlichen Ländern gemeinsam Seite an Seite. Viele Studenten finden es motivierend und faszinierend zugleich, in einer derart internationalen Atmosphäre Französisch zu lernen. Hier zu studieren bietet den Teilnehmern nicht nur die Möglichkeit, ihre Französischkenntnisse zu verbessern, sondern auch im Umgang mit ihren Mitschülern viele neue Kulturen kennen zu lernen und ihren Horizont zu erweitern.

Ein kurzer Blick ins Klassenzimmer

In einer der Klassen standen am Dienstag Kurzreferate auf dem Programm. Obwohl Kurzreferate im französischen Schulsystem einen hohen Stellenwert haben und viel von diesen Referaten abhängt, waren die Studenten nicht allzu nervös. Aber alle nahmen diese Kurzreferate sehr ernst, erwiesen sich als gut vorbereitet und hatten viel Freude daran, ihre Klassenkameraden über das von ihnen gewählte Thema zu informieren.

Die Wahl der Themen ihrer Kurzreferate war den Studenten überlassen worden, was sich als gute Idee erwies, denn die Studenten konnten Themen wählen, die sie wirklich interessierten und über die sie einiges zu berichten wussten.

Regula zum Beispiel, eine Studentin aus der Schweiz, stellte ihre Heimatregion vor und berichtete über kulturelle Unterschiede zwischen der Schweiz und Frankreich.

Regulas Kurzreferat

Regula zeigt der Klasse
Fotos aus ihrer Heimat

Miriam erklärt Tapas

Miriam, deren Eltern aus Spanien und aus Schweden kommen, hatte „Tapas“ (die kleinen Snacks, die in ganz Spanien vor dem Abendessen gegessen werden) als Thema ausgewählt. Sie erklärte, was man genau unter Tapas versteht, sie referierte über die Geschichte dieser Vorspeise, wann und wo Tapas normalerweise genossen werden und welche verschiedenen Variationen es gibt. Miriam beendete ihren Bericht, indem sie uns noch mit verschiedenen Variationen von Tortillas de Patatas verwöhnte: Tortillas de Patatas sind Kartoffelomeletts, die Miriam einfach mit einem Stück frischem Baguette servierte!

Miriams Tortillas waren sehr lecker und ihr Referat zeigt deutlich, über wie viele interessante Dinge die Studenten berichten können.



Eine Lehrerin stellt sich vor: Sandrine

In ihren eigenen Worten:

« Bonjour à tous. Je m'appelle Sandrine. Après des études d'anglais et quelques voyages en pays anglophones, j'ai décidé d'enseigner le français. Pourquoi ? Et bien parce que mes voyages et mes rencontres m'ont fait réaliser que je voulais connaître « ma » culture française. J'ai donc passé ma maîtrise FLE à l'université de la Sorbonne et un DEA de Linguistique. Avec tous ces diplômes en poche je suis partie vivre en Finlande où j'ai enseigné à l'université la littérature et la linguistique. De retour en France, je suis entrée chez l'Académie. Cette école m'a permis de mettre à profit toutes les expériences accumulées et de rencontrer des ressortissants de tous les pays du monde. Je m'occupe aussi bien des adultes que des adolescents. Ce que j'aime dans mon métier c'est la communication. Je pense que la base de tout apprentissage d'une langue étrangère ce sont les échanges entre les personnes. C'est ce que j'essaye de mettre en pratique tous les jours dans mes cours. A très bientôt, j'espère. »

Übersetzt ins Deutsche:

Hallo, ich heiße Sandrine. Nach meinem Anglistikstudium und einigen Aufenthalten in englischsprachigen Ländern habe ich mich dafür entschieden, Französisch zu unterrichten. Wieso? Weil mir auf meinen Reisen und in Gesprächen mit Menschen aus anderen Ländern klar wurde, dass ich zuerst meine eigene Kultur verstehen muss, bevor ich eine andere verstehen kann. Ich bestand dann die Lehrerprüfung an der Pariser Sorbonne und legte auch eine Diplomarbeit in Linguistik vor. Nach diesem intensiven Studium habe ich eine Stelle an einer finnischen Universität als Literatur- und Linguistikdozentin angenommen. Nach meiner Rückkehr nach Frankreich nahm ich diese Stelle an der Akademie an, weil ich hier eine gute Gelegenheit habe, meine zahlreichen Erfahrungen weiterzugeben und auch von diesen Erfahrungen zu profitieren. Außerdem habe ich die Möglichkeit, ständig neue Menschen aus aller Welt kennen zu lernen. Ich unterrichte sowohl Erwachsene als auch Jugendliche. Am besten gefällt mir an meinem Job, dass er ein hohes Maß an Kommunikationsbereitschaft erfordert. Ich denke, dass sich eine Fremdsprache am schnellsten lernen lässt, wenn man sich mit Mitschülern in dieser fremden Sprache austauscht. Dies versuche ich auch in meiner täglichen Arbeit zu fördern. Ich hoffe, wir werden uns bald in Paris sehen!

Sandrines Einstellung zu ihrer Arbeit zeigt, wie sehr sich unsere Gastschule bemüht, den Teilnehmern das Lernen durch optimale Lehrmethoden zu vereinfachen. Die positive Einstellung des Lehrers und die angewandten Lehrmethoden wirken sich auf die gesamte Klasse positiv aus und schaffen eine produktive Lernatmosphäre. Im Fall von Sandrine wirkte ihre positive Einstellung zum Unterricht ansteckend auf die Studenten, die dadurch viel an Enthusiasmus und Selbstvertrauen gewinnen. Die Lehrer sind stets bemüht, ihr Möglichstes zu leisten, um für die Schülern eine angenehme Lernatmosphäre zu schaffen und effektives Lernen zu fördern, und so den Lernerfolg ihrer Schüler zu maximieren.



Freizeitaktivitäten

Eines ist sicher: in Paris besteht keinerlei Gefahr, dass uns jemals die Ausflugsziele ausgehen könnten, das Angebot an interessanten Orten und Plätzen, die auf ihre Entdeckung warten, ist einfach zu groß.

Teilnehmer des Gesamtprogramms haben die Möglichkeit, an kostenlosen Führungen zu den bekanntesten Attraktionen, wie beispielsweise zum Eiffelturm (dessen Anblick bei Nacht am Faszinierendsten ist), zur Kathedrale „Notre-Dame“, zum Louvre, zum Picasso Museum oder zum Musée d’Orsay teilzunehmen.

Die Skyline von Paris

Der Eiffelturm bei Nacht

Notre Dame

Die zahlreichen Ausflüge und Führungen in Paris geben den Teilnehmern einen tiefen Einblick in die abwechslungsreiche Geschichte und wunderbare Kultur von Paris. Da die Ausflüge oft von erfahrenen französischen Reiseführern begleitet werden, bietet sich hier eine weitere Gelegenheit für die Teilnehmer, ihre Sprachkenntnisse anzuwenden und zu vertiefen.

Paris hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Langeweile ist hier ein Fremdwort, denn jeden Tag gibt es neue, bisher unbekannte Straßen, Plätze und Geschäfte zu entdecken. Kaum eine Stadt ist abwechslungsreicher als Paris!

Jen vor der Pariser Oper

Für kleine Verschnaufpausen sind die Pariser Bistros einfach ideal!

Natürlich spielt der Wein eine große Rolle



↑ Zum Seitenanfang